Biologische Vielfalt

„Jeder Mensch hängt vollständig von den Ökosystemen der Erde ab sowie von den Leistungen und Gütern, den ‚Ökosystemdienstleistungen‘, die sie bereitstellen“ heißt es im 2005 erschienenen „Millennium Ecosystem Assessment“, einer von der UN in Auftrag gegebenen Studie zur Zukunft der Natur, an der weltweit Hunderte Wissenschaftler arbeiteten.

Die Stiftung setzt sich dafür ein ...

  • die biologische Vielfalt im städtischen Raum und auf dem Land zu fördern
  • die Stadt-Land-Beziehung zu stärken
  • den Austausch von Naturschutzforschung und Naturschutzpraxis zu intensivieren
  • ökonomische Vorteile des Naturschutzes sichbar zu machen
  • Wirtschaft, Kommunen und Privatleute zu ermutigen, biologische Vielfalt zu erhalten.

 

Charta Zukunft Stadt und Grün - Mehr Lebensqualität durch urbanes Grün

Die Stiftung trägt zusammen mit bislang ca. 50 weiteren Unterstützern die Charta Zukunft Stadt und Grün. Initiatoren der Charta sind der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL) und die Stiftung DIE GRÜNE STADT. Zu den ersten Unterzeichnern zählen unter anderem der NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V., der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) sowie der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten e.V. (bdla).

Die Unterzeichner kritisieren, dass Politik und Verwaltung die Chancen auf eine zukunftsgerechte Stadtentwicklung durch lebendiges Grün vielfach ungenutzt lassen und damit den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nach mehr Grün in den Städten ignorieren. Die Bündnispartner fordern deshalb die Verantwortlichen auf Bundes- sowie regionaler und kommunaler Ebene zu einer Neuausrichtung der Städtebauförderung auf. Zudem regen sie eine stärkere Zusammenarbeit von Akteuren aus unterschiedlichen Handlungs- und Politikfeldern sowie zwischen Verwaltung und Organisationen der Zivilgesellschaft an.