Naturnahe „PikoParks“ in Wohnanlagen: wohlfühlen - lernen – erleben

Wir bauten den ersten Berliner PikoPark, und zwar im Bezirk Reinickendorf. Das ist ein neuer Grünflächentyp für den urbanen Bereich: ein kleiner, naturnaher Park. Er lädt zum Erholen und Erleben ein; und zwar täglich, auf unaufgeregte, sympathische Weise. Wo vorher ein ungepflegtes „Niemandsland“ aus Rasen und fremdländischen Gehölzen stand, blüht und summt es fortan.

Das Projekt lief von September 2020 bis Mai 2021. Durchgeführt wurde es von der Stiftung für Mensch und Umwelt (in Treuhänderschaft des Umweltforum für Aktion und Zusammenarbeit e.V.) auf der Fläche der Baugenossenschaft Freie Scholle zu Berlin. Das Projekt wurde finanziell unterstützt durch die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Im Detail:

Der riesige Innenhof, in dessen Mitte der Mini-Park auf 300 Quadratmetern angelegt wurde, ist öffentlich zugänglich. Er wird von dem ganzen Quartier als Spiel- und Bolzplatz, für öffentliche Events sowie als Durchgang und Durchfahrt genutzt. Die Anwohnerinnen und Anwohner der Wohnungsbaugenossenschaft „Freie Scholle“ und der umliegenden Nachbarschaft werden über attraktive Infoschilder darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig heimische Blühpflanzen, Totholz, Wildbienen-Nisthilfen und Natursteine zur Förderung von biologischer Vielfalt sind.

Impressionen vom Projekt

© SMU/Peter Müller
PikoPark, Schollenhof, Wege auskoffern
© SMU/Cornelis Hemmer
PikoPark, Schollenhof, Trockenmauer bauen
© SMU
Impressionen vom Schollenhof, Fläche der Baugenossenschaft „Freie Scholle“ zu Berlin eG
© SMU
Impressionen vom Schollenhof, Fläche der Baugenossenschaft „Freie Scholle“ zu Berlin eG
© SMU/Peter Müller
Impressionen vom Schollenhof, Fläche der Baugenossenschaft „Freie Scholle“ zu Berlin eG
© SMU
PikoPark, Schollenhof, Corinna Hoelzer und Mitarbeitende von OTA
© SMU
Impressionen vom Schollenhof, Fläche der Baugenossenschaft „Freie Scholle“ zu Berlin eG
© SMU
PikoPark, Schollenhof, Helferin bei Pflanzaktion
© SMU/Corinna Hölzer
PikoPark, Schollenhof, Mitarbeitende auf Baustelle
© SMU/Cornelis Hemmer
Arbeiten im PikoPark, Schollenhof, Berlin
© SMU/Corinna Hölzer
Arbeiten im PikoPark, Schollenhof, Berlin
© SMU/Corinna Hölzer
PikoPark, Schollenhof (Berlin) im Sommer 2021
© SMU
PikoPark, Schollenhof (Berlin) im Sommer 2021
© SMU
PikoPark, Schollenhof (Berlin) im Sommer 2021
© SMU
PikoPark, Schollenhof (Berlin) im Sommer 2021
© SMU
Einweihung PikoPark Schollenhof Juli 2021
© Steven Hille/Hill Productions
Einweihung PikoPark Schollenhof Juli 2021
© Steven Hille/Hill Productions
Einweihung PikoPark Schollenhof Juli 2021
© Steven Hille/Hill Productions
Einweihung PikoPark Schollenhof Juli 2021
© Steven Hille/Hill Productions
Einweihung PikoPark Schollenhof Juli 2021
© Steven Hille/Hill Productions
Einweihung PikoPark Schollenhof Juli 2021
© Steven Hille/Hill Productions
Einweihung PikoPark Schollenhof Juli 2021
© Steven Hille/Hill Productions
Einweihung PikoPark Schollenhof Juli 2021
© Steven Hille/Hill Productions

Hauswurfsendungen an die Anwohner verdeutlichen auf andere Weise den ökologischen Wert des neuen Parks und laden persönlich zur gemeinsamen Pflege der Flächen ein. Mittels Pflanzaktionen wurden Stauden und Frühjahrsblüher gemeinsam in den Boden gebracht, das förderte die Identifikation der Menschen mit ihrer neuen Anlage. Gleiches gilt für das angeleitete Bauen von Wildbienen-Nisthilfen. Die Aktivitäten fanden stets unter Einhaltung der pandemiebedingten Hygieneauflage statt.

Eine öffentlichkeitswirksame Einweihungsfeier im Juni 2021 (natürlich ebenfalls Corona-konform) hat dafür gesorgt, dass sich diese Art Mini-Naturpark im Berliner Wohnungsbau und vielleicht auch auf kommunalen Flächen etabliert. Auf dass viele Menschen dort konkrete Anregungen finden und Lust verspüren, ihre eigenen Balkone oder Gärten ebenfalls ökologisch und optisch aufzuwerten.

Die ersten fünf PikoParks in Deutschland können Sie hier betrachten: www.pikopark.de

Kontakt

Haben Sie Fragen zum Projekt? Ich freue mich, von Ihnen zu hören!

Frau Dr. Corinna Hölzer
Tel.: +49 30 394064-304
E-Mail: [at]

Projektförderung durch:

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